Deutsche Bank

Unternehmerische Verantwortung
Bericht 2015

Ausgewählte finanzielle und nicht-finanzielle Kennzahlen

Der Konzern im Überblick

2015

2014

1

Die historischen Kurse bis und einschließlich 5. Juni 2014 (letzter Handelstag Cum-Bezugsrecht) wurden im Zusammenhang mit der Kapitalerhöhung 2014 nachträglich durch Multiplikation mit dem Korrekturfaktor 0,9538 (R-Faktor) angepasst.

2

Im Zusammenhang mit den im April 2015 gezahlten Kupons auf Zusätzliche Tier-1-Anleihen wurde das Ergebnis um 228 Mio € nach Steuern angepasst.

3

Die Anzahl der durchschnittlich ausstehenden Aktien (unverwässert und verwässert) wurde für alle Perioden vor Juni 2014 angepasst.

4

Prozentualer Anteil der Zinsunabhängigen Aufwendungen insgesamt am Zinsüberschuss vor Risikovorsorge im Kreditgeschäft plus Zinsunabhängige Erträge.

5

Prozentualer Anteil des Personalaufwands am Zinsüberschuss vor Risikovorsorge im Kreditgeschäft plus Zinsunabhängige Erträge.

6

Prozentualer Anteil des Zinsunabhängigen Sachaufwands, der sich aus den Zinsunabhängigen Aufwendungen abzüglich Personalaufwand zusammensetzt, am Zinsüberschuss vor Risikovorsorge im Kreditgeschäft plus Zinsunabhängige Erträge.

7

Werte für 2015 und 2014 basieren auf „CRR/CRD 4“ unter Berücksichtigung der Übergangsregeln und „CRR/CRD 4-Vollumsetzung“ gemäß der vollständigen Anwendung des CRR/CRD 4-Regelwerks. Die Kapitalquoten setzen das jeweilige Kapital in Beziehung zu den risikogewichteten Aktiva.

 

Aufgrund von Rundungen können sich im vorliegenden Bericht bei Summenbildungen und bei der Berechnung von Prozentangaben geringfügige Abweichungen ergeben.

Aktienkurs zum Ende der Berichtsperiode1

€ 22,53

€ 24,99

Aktienkurs höchst1

€ 33,42

€ 38,15

Aktienkurs tiefst1

€ 20,69

€ 22,66

Ergebnis je Aktie (unverwässert)

€ –5,062

€ 1,343

Ergebnis je Aktie (verwässert)

€ –5,062

€ 1,313

Ausstehende Aktien (unverwässert, Durchschnitt), in Mio

1.388

1.2423

Ausstehende Aktien (verwässert, Durchschnitt), in Mio

1.388

1.2693

Eigenkapitalrendite nach Steuern (basierend auf dem durchschnittlichen den Deutsche Bank-Aktionären zurechenbaren Eigenkapital)

–9,8 %

2,7 %

Eigenkapitalrendite nach Steuern (basierend auf dem durchschnittlichen Active Equity)

–9,9 %

2,7 %

Eigenkapitalrendite nach Steuern (basierend auf dem durchschnittlichen materiellen Eigenkapital)

–12,3 %

3,5 %

Aufwand-Ertrag-Relation4

115,3 %

86,7 %

Personalaufwandsquote5

39,7 %

39,2 %

Sachaufwandsquote6

75,7 %

47,5 %

 

 

 

in Mio €

 

 

Erträge insgesamt

33.525

31.949

Risikovorsorge im Kreditgeschäft

956

1.134

Zinsunabhängige Aufwendungen insgesamt

38.667

27.699

Ergebnis vor Steuern

–6.097

3.116

Gewinn/Verlust (–) nach Steuern

–6.772

1.691

 

 

 

 

31.12.2015 in Mrd €

31.12.2014 in Mrd €

Bilanzsumme

1.629

1.709

Den Deutsche Bank-Aktionären zurechenbares Eigenkapital

62,7

68,4

Nettovermögen je ausstehende Stammaktie (unverwässert)

€ 45,16

€ 49,32

Materielles Nettovermögen je ausstehende Stammaktie (unverwässert)

€ 37,90

€ 38,53

Tier-1-Kernkapitalquote (CRR/CRD 4)7

13,2 %

15,2 %

Tier-1-Kernkapitalquote (CRR/CRD 4-Vollumsetzung)7

11,1 %

11,7 %

Tier-1-Kapitalquote (CRR/CRD 4)7

14,7 %

16,1 %

Tier-1-Kapitalquote (CRR/CRD 4-Vollumsetzung)7

12,3 %

12,9 %

Langfristige Bonitätseinstufung

2015

2014

Moody’s Investors Service

A3

A3

Standard & Poor’s

BBB+

A

Fitch Ratings

A-

A+

DBRS Ratings

A

Nachhaltigkeitsratings

 

 

Carbon Disclosure Index (auf einem Band von A bis E)

100/Band B

92/Band B

OEKOM research (auf einer Skala von A+ bis D–)

C/Prime 

C/Prime

RobecoSAM (auf einer Skala von 0 bis 100)

72

70

Sustainalytics (auf einer Skala von 0 bis 100)

67

62

Verhalten

2015

2014

2013

1

Sal. Oppenheim wurde 2015 miteinbezogen; ohne Gesellschaften außerhalb des Deutsche Bank Corporate Title Systems: insbesondere Postbank, DB Investment Services und BHF-Bank (veräußert in 2014).

2

Repräsentative Befragung im globalen B2B-Markt (16 Länder, Top-2-Werte auf 5er-Skala).

*

Information Teil der externen Prüfung.

Mitarbeiter mit abgeschlossenen Compliance-Trainings

99 %

97 %

97 %

Anzahl an geprüften Transaktionen über unser ES-Risikorahmenwerk*

1.346

1.250

721

Kunden

31.12.2015

31.12.2014

31.12.2013

Assets under Management, die ökologische, soziale und Governance-Faktoren berücksichtigen in Mrd €*

7,7

5,4

5,07

Geschätztes Gesamtvolumen von Mikrokrediten seit 1997 in Mrd US$

1,8

1,75

1,67

Anzahl ermöglichter Kleinstkredite seit 1997 in Mio

4,0

3,9

3,8

KfW-Umweltprogramme sowie Energieeffizient Bauen und Energieeffizient Sanieren (Effizienzhaus, Ergänzungskredit und Einzelmaßnahme) in Mio €

277,1

304,1

347,6

Finanzierungsmittel für Infrastruktur und Energieversorgungsprojekte in Mrd €

5,0

4,2

2,7

Mitarbeiter

 

 

 

Niederlassungen

2.790

2.814

2.907

davon in Deutschland

1.827

1.845

1.924

Mitarbeiter (in Vollzeitkräfte umgerechnet)

101.104

98.138

98.254

davon in Deutschland

45.757

45.392

46.377

Geschlechterdiversität, Anteil1

 

 

 

Weibliche Mitarbeiter (Gesamtzahl)

41,7 %

41,7 %

41,7 %

Weibliche Officer

32,5 %

31,7 %

31,1 %

Weibliche Managing Director und Director

20,5 %

19,4 %

18,7 %

Frauen im Aufsichtsrat

35 %

35 %

35 %

Frauen im Vorstand

1

0

0

Weiterbildungsaufwand in Mio €

92

82

86

Eingestellte globale Trainees

766

577

501

Weiblicher Anteil an Trainees

37,1 %

34,3 %

33,7 %

Austritte wegen Stellenwechsels (Anteil an der Gesamtbelegschaft)

7,3 %

6,6 %

6,4 %

Teilnehmer an Corporate Volunteering-Programmen der Deutschen Bank in % der Belegschaft (ohne Postbank)

22 %

21 %

25 %

Matched Giving: Spenden von Mitarbeitern und Bank in Mio €

13,0

12,5

9,9

Corporate Citizenship

 

 

 

Fördervolumen in Mio €

76,8

80,5

78,2

Teilnehmer an Bildungs-/Born to Be-Projekten

1.316.068

1.168.913

411.121

Begünstigte von Projekten mit sozialem Fokus

988.348

1.593.177

439.635

Teilnehmer an Kunst- und Musikprojekten

2.450.832

3.085.852

1.211.495

Besucher der Deutsche Bank KunstHalle, Berlin

98.595

83.454

125.000

Teilnehmer am Education-Programm der Berliner Philharmoniker

6.259

4.568

4.222

Externe Wahrnehmung der Deutschen Bank als verantwortungsbewusster Unternehmensbürger (globaler B2B-Markt2)

68 %

64 %

51 %

Umweltdaten1*

 

2015

2014

2013

1

Alle für 2015 berichteten Daten gemäß Verfügbarkeit zum Berichtszeitpunkt. Einige Daten wurden auf Basis des Vorjahres hochgerechnet. Änderungen zu den berichteten Zahlen 2014 ergaben sich im Wesentlichen wegen:
a. Geänderte Stromnetzfaktoren
b. Aktualisierung von Energiedaten, sofern nicht verfügbar zum letztjährigen Berichtszeitpunkt
c. Veränderte Berechnungsannahmen
d. Änderungen in der Hochrechnungsmethodik

2

Die THG-Berichtsgrenzen werden gemäß dem im THG-Protokoll festgelegten Ansatz der operativen Kontrolle definiert und erstrecken sich auf geschäftliche Tätigkeiten und Standorte, an denen Mitarbeiter der Deutschen Bank über Führungspositionen im Unternehmen verfügen und die operativen Verfahren der Deutschen Bank innerhalb des Bereichs umgesetzt werden. Zu den THG-Emissionen von Scope 1 zählen die Verbrennung fossiler Energieträger, eigene oder geleaste Fahrzeuge und Verluste von Kältemitteln aus Kühlanlagen. Scope 2 umfasst bereitgestellte Energie, also beispielsweise Elektrizität und Fernwärme. Scope 3 Daten stammen aus indirekten THG Emissionen von Geschäftsreisen, wo z.B. die Emissionsquellen von Dritten kontrolliert werden (Flug, Eisenbahn, Taxi and Mietwagen).

3

Die Deutsche Bank berichtet THG Emissionen entsprechend des THG Protokolls “Scope 2 Leitfaden: eine Ergänzung zum Unternehmensstandard”, herausgegeben im Januar 2015. Im Einklang mit den Anforderungen für die duale Berichterstattung zeigt die Tabelle THG Emissionen nach dem marktbasierten Ansatz unter Nutzung anbieterspezifischer Emissionsfaktoren, RE-DISS residuale Emissionsfaktoren oder Durchschnittsfaktoren für Landesnetze.

Die vertraglichen Instrumente von anbieterspezifischen, Null-THG Emissionsfaktoren in Ländern mit großem erneuerbaren Stromangebot umfassen: Renewable Electricity Certificates (RECs) in den USA und Kanada, Renewable Guarantees of Origin (REGOs) für ausgewählte Standorte in Großbritannien, Herkunftsgarantien in Deutschland und International Renewable Energy Certificates (IRECs) in Spanien. Neben diesen Hauptverbraucherländern bestehen weitere Null-THG Emissionsverträge in Österreich, Italien, den Niederlanden, Belgien, Luxemburg, Australien, Portugal, Schweiz und Irland.

Die Gesamtemissionen 2015 der Deutschen Bank auf marktbasierter Basis sind: 271.807 Tonnen CO2e. Die Gesamtemissionen auf Basis lokaler Berichtsanforderungen betragen 510.063 Tonnen CO2e. Die um 238.256 Tonnen niedrigeren THG Emissionen resultieren im Wesentlichen aus den erneuerbaren Energieverträgen in den drei größten stromverbrauchenden Ländern der Bank: Deutschland, Großbritannien und USA.

Als Basisjahr wurde 2007 deshalb gewählt, da es das erste Jahr mit weitgehend verlässlichen und kompletten Daten war und zudem die Methodik und Prozesse zur Berechnung der globalen Emissionen der Organisation vorlagen. Der wichtigste Unterschied gegenüber dem Basisjahr besteht in verbesserten Hochrechnungsmethoden. Die Emissionen des Basisjahres nach marktbasierter Berechnung betragen 627.000 Tonnen CO2e.

4

Die Gesamtemissionen ergeben sich aus tatsächlichen, prognostizierten oder hochgerechneten Daten. Alle getroffenen Annahmen und genutzten Berechnungsmethoden entsprechen der Norm ISO 14064 bzw. begleitenden Dokumenten. Den jeweiligen Aktivitätsdaten sind die adäquatesten Emissionsfaktoren zugeordnet und stammen aus international anerkannten Quellen, etwa DEFRA (2014 and 2015), THG-Protokoll, eGRID und IEA (2015) oder falls zutreffender von landes- oder vertragsspezifischen Quellen. Die Faktoren umfassen all THGs wo immer möglich und das "Global Warming Potential" der Gase gemäß IPCC Bewertungen.

5

Für 2015 wird Klimaneutralität durch Kauf und Stilllegung der erforderlichen Menge verifizierter Emissionszertifikate erzielt.

6

Bei fehlenden Verbrauchsdaten wird der Elektrizitäts- und Heizbedarf anhand berechneter Elektrizitäts- und Heizintensitäten hochgerechnet. Berechnete Intensitäten für Gase aus Kühlmittelverlusten werden ebenfalls dort hochgerechnet, wo Daten nicht verfügbar sind.

7

Der Energiegesamtverbrauch in GWh beinhaltet alle Quellen, die in Scope 1 und 2 berücksichtigt sind: Erdgas, flüssige fossile Energieträger (mobil und stationär), regenerativer und Netzstrom sowie Fernwärme, Kühlung und Dampferzeugung. Standard Joules zu kWh Umrechnungsfaktoren wurden verwendet. Es findet kein Verkauf von Strom, Fernwärme, Kühlung oder Dampf statt. Energieverbrauchssenkungen in Büros betrugen insgesamt 7,39 GWh aus 131 Initiativen (auf unterjähriger Berechnungsbasis, d.h. eine im Juni abgeschlossene Einsparungsmaßnahme trug nur 6 Monate zu den Einsparungen 2015 bei). In Filialen wurden Reduktionen von 2,17 GWh aus 37 Initiativen erzielt (diese Einsparungen wurden auf das Gesamtjahr berechnet, d.h. eine im Juni abgeschlossene Einsparung gilt für das ganze Jahr 2015). Die in den Reduzierungen erfassten Energieformen sind Strom, Fernwärme und -kühlung und Erdgas, Natural Gas.

Die Energieberechnungen entstammen dem standardisierten Berechnungsinstrument des Eco-Performance Management Office (EcoPMO). Zusätzlich sind alle Beurteilungen der Umweltauswirkungen überprüft und vom Eco Performance Management Office freigegeben, bevor sie eingerechnet werden können.

8

Emissionsfaktoren der IEA für Strom wurden für die Länder verwendet, wo die Deutsche Bank vertreten ist (Ausnahme: USA mit eGRID Faktoren). Die IEA Emissionsfaktoren sind nur in CO2 Tonnen verfügbar, während die eGRID Faktoren in CO2e festgelegt sind. Nachdem das Verhältnis von Nicht-CO2 THG sehr klein im Vergleich zu CO2 ist, werden alle Stromemissionen in CO2e dargestellt.

 

*

Information Teil der externen Prüfung.

Treibhausgas (THG)-Emissionen

Abweichung im Vergleich zum Vorjahr in %

 

 

 

in t CO2-Äquivalente (CO2e) (sofern nicht anders angegeben)

 

 

 

Gesamtsumme marktbasierte THG Emissionen2,3

–5 %

271.807

285.278

299.038

Marktbasierte Emissionen von Energienutzung für Gebäude

–6 %

169.718

179.644

178.272

Emissionen aus Geschäftsreisen

–3 %

95.995

98.835

108.715

Scope 1: direkte THG-Emissionen2,4

–1 %

59.131

59.896

70.286

Aus Erdgasverbrauch

–1 %

28.469

28.660

33.975

Aus flüssigen fossilen Energieträgern

–5 %

1.061

1.116

2.096

Aus H-FKW

–10 %

6.093

6.799

12.051

Aus eigenen bzw. geleasten Fahrzeugen

1 %

23.508

23.320

22.165

Scope 2: indirekte THG-Emissionen2,3,4

–6 %

140.189

149.867

142.202

Marktbasierte Emissionen aus Stromverbrauch8

–8 %

104.325

112.949

102.444

Aus Dampferzeugung, Fernwärme und -kühlung

–3 %

35.864

36.918

39.758

Scope 3: sonstige indirekte THG-Emissionen2,4

–4 %

72.487

75.515

86.551

Aus Flugreisen

–3 %

66.574

68.524

80.904

Aus Mietfahrzeugen und Taxifahrten

–14 %

4.697

5.453

4.264

Aus Bahnreisen

–21 %

1.216

1.538

1.382

Reduzierung von Emissionen

 

 

 

 

Ausgleich der marktbasierten THG Emissionen durch Stilllegung hochwertiger Emissionsreduktionszertifikate5

0 %

100 %

100 %

100 %

Marktbasierte THG Emissionen (einschl. erneuerbarer Energien, ohne Ausgleichszertifikate)/Mietfläche pro m²

–2 %

0,066

0,068

0,075

Marktbasierte THG Emissionen (einschl. erneuerbarer Energien, ohne Ausgleichszertifikate) je Mitarbeiter (Vollzeitäquivalent)

–6 %

2,75

2,92

3,05

Energieverbrauch (gesamt) in GJ6

–3 %

3.863.888

3.992.236

4.232.468

Energieverbrauch (gesamt) in GWh7

–3 %

1.073

1.109

1.176

Stromverbrauch in GWh

–4 %

714

745

768

Energie aus Primärbrennstoffquellen (Öl, Gas usw.) in GWh

0 %

202

203

228

Bereitgestellte Wärme und Kühlung in GWh

–2 %

158

161

179

Stromverbrauch aus erneuerbaren Energien in GWh

–1 %

567

575

605

Energieverbrauch in kWh pro m²

–1 %

262

264

295

Energieverbrauch in kWh je Mitarbeiter (Vollzeitäquivalent)

–4 %

10.857

11.357

12.000